Ergänzende Therapieformen
bei ADHS von Kindern und Jugendlichen

Ergotherapie bei ADHS

Die Ergotherapie hat das Ziel, die motorische und psychische Entwicklung von Kindern mit ADHS zu unterstützen. Im Blickpunkt stehen beispielsweise eine Verbesserung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer sowie von Bewegungssteuerung und -kontrolle. Auch die Verbesserung der sozialen Interaktion ist mithilfe der Ergotherapie möglich. Dazu werden unter anderem handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten angeregt.

Verhaltenstherapie bei ADHS

Sogenannte kognitive Verhaltenstherapien zielen auf die Vermittlung von Problemlösungsstrategien, die eine bessere Selbstkontrolle des Verhaltens ermöglichen. Mitunter werden diese Ansätze mit einem Training der sozialen Fertigkeiten kombiniert.

Lerntherapie [nicht spezifisch für ADHS]

Diese Therapie kann Kindern mit Teilleistungsstörungen wie Lernstörungen, Rechenschwäche oder Lese-­Rechtschreib-­Schwäche angeboten werden. Anders als bei der Nachhilfe steht eine gezielte psychologische und pädagogische Förderung im Vordergrund.

Logopädie [nicht spezifisch für ADHS]

Im Rahmen einer logopädischen Behandlung können Sprach-­ und Sprechstörungen sowie Probleme der akustischen Wahrnehmung behandelt werden, die im Zusammenhang mit ADHS auftreten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Erwachsene mit ADHS?